Geschichtlicher Überblick

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Die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft und ihre Bautätigkeit ist ein Spiegelbild des deutschen sozialen Wohnungsbaus jener Jahre.

Neben der Kreisholding Rhein-Sieg GmbH gehören der GWG als Gesellschafter die Städte Lohmar, Rheinbach, Niederkassel, Bad Honnef, Hennef, Sankt Augustin, Königswinter und die Gemeinden Eitorf, Windeck, Neunkirchen-Seelscheid, Much und Ruppichteroth an. Der eigene Wohnungsbestand beträgt zum 31.12.2013 rd. 2800 Mietwohnungen, eine Gewerbe-einheit und 489 Garagen.

Insgesamt wurden über 3000 Wohnungen errichtet, davon 955 Eigenheime und 43 Eigen-tumswohnungen. Außerdem wurden 631 Neubauwohnungen im Auftrag von Privatpersonen erstellt.

Am 1. Januar 1991 wurde das Unternehmen nach dem Wegfall des Wohnungsgemeinnützig-keitsgesetzes voll steuerpflichtig. Das bedeutete u.a. Ermittlung der Gebäudewerte, Stand 1.1.1991 nach Teilwerterlass (Indexregelung), außerdem einen höheren Aufwand an Verwal-tung und Ausrichtung der Geschäftspolitik nach steuerlichen Grundsätzen. Gesellschafter und Aufsichtsrat blieben aber in ihrer neuen Satzung von 1995 bei der Festlegung, dass der Zweck der Gesellschaft vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung ist.

Die Arbeit der GWG begann 1939 in einem bescheidenen Büro in der Zeughausstraße 6 in Siegburg. Wegen geringem Geschäftsumfangs wurde dieses Büro 1940 aufgegeben und in die Kreisverwaltung verlegt.

Der Arbeitsumfang und damit auch der Personalbestand wurden größer und führten dazu, dass das Büro nach Siegburg in die Wellenstraße 21, einer ehemaligen Gaststätte, verlegt wurde. Zunächst war die Gesellschaft Mieter und ab 1960 Eigentümer.

Eingeschränkte Arbeitsbedingungen bei wachsenden Aufgaben, der Wegfall von angemiete-ten Parkplätzen und die schlechte Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel führten zum Neubau eines Bürogebäudes in der Gartenstraße 47-49 in Sankt Augustin, das 1996 bezogen wurde und noch heute als Hauptsitz des Unternehmens dient.